Sportunionathleten beim Socialman Triathlon – Teamwork für einen guten Zweck!

 

 

 

Am Samstag, 08.07.2017 um 5:00 Uhr früh!!! fiel am Ufer des Grundlsees der Startschuss zum Abenteuer „Socialman“, einem Charitiy-Triathlon für junge Para-Sportler und sozial benachteiligte Personen.

 

 

 

5 km Schwimmen durch den gesamten Grundlsee, gefolgt von 185 km Rennrad gespickt mit 3.100 HM und ein abschließender Trailrun über 25 km mit 1.900 HM mit Ziel beim Hochtor in 2.500 m Seehöhe am Großglockner,  waren dabei zurückzulegen.

 

 

 

Zwei Teams der Sportunion Waidhofen stellten sich dieser Herausforderung. Das Herrenteam in der ursprünglichen Zusammensetzung mit Andreas Buder (Swim), Thomas Großschartner (Bike) und Klaus Hraby (Run) und das Damenteam mit Bettina Buder (Swim), Christa Hraby (Bike) und Conny Großschartner (Run) waren Teil eines Wettkampfs der etwas anderen Art, fernab von Massenveranstaltungen auf einfachen Kursen mit zig Labestellen und Siegerehrungen ohne Ende. Die Sportunionathletinnen stellten das einzige Damenteam bei diesem Rennen und in der Geschichte des Socialmans.  Leider musste Thomas wegen Krankheit seine Teilnahme absagen. Da kurzfristig kein Radfahrer für diese Marathonstrecke zur Verfügung stand, startet Christa sowohl für die Damenstaffel „Most4lerinnen“, als auch für das Herrenteam, den „Most4lern“.

 

 

 

„Um 5 Uhr früh bei Dunkelheit in den Grundlsee zu steigen, war schon eine große Überwindung und Herausforderung“, berichteten Bettina und Andi, „aber nach einigen hundert Metern stellte sich ein gutes Schwimmgefühl ein.“ Besonders schwierig bei diesem Part war, ohne Bojen die ideale Schwimmlinie zu finden. Die Schwimmer waren sie nicht immer einig, sodass einige Gruppen eher rechts vom Ufer schwammen und andere eher entlang des linken Ufers. „Man wird sich plötzlich unsicher, ob die gewählte Linie nun doch die Beste ist“, so Andi Buder.  Die Orientierung beschränkte sich nur ungefähr an den Waldabschnitten im Uferbereich und an den Bergen in der Umgebung. Mit einer sensationellen Schwimmzeit stiegen schlussendlich Bettina und Andi Buder zeitgleich in 1:29 Stunden aus dem See.

 

 

 

Die Radstrecke führte Christa Hraby dann via Hallstätter See auf die Postalm, weiter nach St.Martin im Tennengebirge nach Bischofshofen. 8 km vor Bischofshofen musste Christa dann ca. 10 Min. einen Stopp einlegen, da die Radstrecke kurz wegen der Österreich-Radrundfahrt gesperrt wurde, die denselben Streckenabschnitt befuhr, wie die Socialman-Teilnehmer. Nach diesem kurzen Zwischenstopp wartete nun nach bereits 150 gefahrenen km der Dientner Sattel mit seiner Steigung von 15 % als große Herausforderung für die schon sehr müden Beine. Plötzlich aufkommender Regen war zwar eine willkommene Abkühlung, machte jedoch die darauffolgende Abfahrt nach Dienten am Hochkönig und weiter nach Lend rutschig und gefährlich. Das Wetter besserte sich Gott sei Dank wieder und die letzte Steigung nach Embach und die Abfahrt nach Rauris, wo die Übergabe an die Läufer stattfand, war wieder im Trockenen zu absolvieren. Nach 7:36 Stunden Radzeit ( inkl. Stehzeiten) konnten die Läufer nun endlich wegstarten.

 

 

 

Conny und Klaus starteten gemeinsam, jedoch trennten sie sich nach ca. 2 km, da jeder sein eigenes Tempo finden musste. Die Laufstrecke hatte es in sich: nur ca. 10 km war es möglich zu Laufen, danach ging es so richtig in die Berge mit Wanderwegen, Kuhweiden und Steigen. Auch in diesem Abschnitt begleitete heftiger Regen kurz die Läufer. Die Sicherheitsvorkehrungen waren von der Rennleitung sehr genau, denn jeder Läufer musste in seinem Rucksack Verbandsmaterial, Rettungsdecke, Handy, Trillerpfeife und genügend Flüssigkeit für diese Tour ins Hochgebirge mitführen. Trotz heftigen Krämpfen in den Beinen im letzten Abschnitt erreichte Klaus das Ziel in einer tollen Zeit von 3:48 Stunden. Bald danach erreichte Conny das Ziel in einer hervorragenden Zeit von 4:07 Stunden.

 

 

 

Dieser Bewerb stellt sicherlich für jeden einzelnen Athleten in seiner Disziplin eine große Herausforderung dar. Besondere Hochachtung gilt jedoch den Paraathleten, die gemeinsam mit allen anderen Athleten diese Herausforderung meisterten. Die Rennatmosphäre war eine Stimmung des gemeinsamen Miteinanders und die Hauptgewinner an diesem Tag waren nicht die Athleten, sondern jene Projekte für Parasportlern, welche durch den Reinerlös dieses Abenteuers nun realisiert werden können!